Hochwasserschutz, Natur- und Landschaftsschutz

  • Der 2001 errichtete Hochwasserdamm leistet seinen nachhaltigen Hochwasserschutz für Allendorf/Lahn und hat bereits sechsmal die Ortslage vor Hochwasser geschützt. Er prägt mit seinem Dammkronenweg und dem Landschaftsschutzgebiet das Ortsbild.
  • Zu prüfen ist, ob an den Wehren des Kleebachs Fischtreppen angelegt werden können. Das Kleebachwehr an der Untersorger Mühle soll durch Aufschüttung mit großen Steinen abgeflacht werden, damit es für Fische überwindbar wird, ohne die Staueigenschaft zu beseitigen. Am ortsbildprägenden Kleebachwehr in der Untergasse soll für eine Fischaufstiegshilfen gesorgt werden, wobei dieses im Bestand erhalten bleibt.
  • Der Hochwasserschutz ist auch dadurch sicherzustellen, dass Schlammablagerungen am Kleebachwehr in der Untergasse regelmäßig beseitigt werden.
  • Auch sind die sogenannten "Froschklappen" bei den Entwässerungsgräben in Richtung Kleebach regelmäßig auf Funktionsfähigkeit zu prüfen.
  • Bei Bebauung im ehemaligen Hochwassergebiet muss Retentionsraum nachgewiesen werden.
  • Grünanlagen prägen ebenfalls das Allendorfer Ortsbild. Wir haben dafür gesorgt, dass dies sich auch im Neubaugebiet fortsetzt.
  • Bäume, die Baumaßnahmen oder der Dürre der letzten Jahre zum Opfer gefallen sind, werden ersetzt. Das gilt für die städtischen Waldflächen, Parks und Straßenbäume.
  • Das von uns initiierte Landschaftspflegekonzept für die große Streuobstwiesenfläche "Judenberg" soll weiter beibehalten und fortentwickelt werden. Diese größte zusammenhängende Streuobstwiesenfläche Oberhessens soll weiterhin durch die Landschaftspflegevereinigung betreut werden. Diese sorgt für Entbuschung, Mäharbeiten, Nachpflanzung, Erziehungs- und Erhaltungsschnitt und bei Bedarf für Ernte und Vermarktung der Früchte. Die städtische Streuobstwiese „Kühweide“ soll in dieses Konzept ebenfalls mit einbezogen werden.
  • Private Streuobstwiesenbesitzer außerhalb dieses Pflegebereiches sollen Zuschüsse für Nachpflanzung von Bäumen erhalten. In diesem Zusammenhang soll der Mistelbefall deutlich reduziert werden.
  • Im Hinblick auf das befürchtete Aussterben der Wildbienen ist geplant, auf städtischen Grünflächen in der Gemarkung weitere Wildblumenwiesen Die ehemalige Kreisabfalldeponie Allendorf/Lahn soll durch eine anzulegende Wildblumenwiese zu einer großen Bienenweide werden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass der Zaun um den Aussichtsgipfel auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert wird.
  • Der auf unsere Initiative hin im Jahr 2011 eingerichtete und in den Folgejahren durch eine engagierte Arbeitsgruppe realisierte „Rundwanderweg Allendorf/Lahn“ soll erhalten bleiben. Ein sozialdemokratisch geführter Magistrat wird seine Unterstützung fortsetzen.
  • Die Stadt Gießen soll Initiativen zur Aufforstung starten, damit das klimaschädliche CO2 abgebaut und Sauerstoff produziert wird. Somit sorgen Bäume für mildes und gesundes Kleinklima. Die vorhandenen Bäume sind aufgrund ihrer Bedeutung für dieses Kleinklima gesund zu erhalten und nachhaltig zu pflegen Wir würden gerne auch in Allendorf/Lahn eine Aufforstungsinitiative ins Leben rufen, wobei die Stadt diese finanziell und durch Beratung unterstützen soll. Weiter soll geprüft werden, ob städtische Grundstücke zur Verfügung stehen oder für diesen Zweck erworben werden sollten.