Allendorfer SPD wählte Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen 2021

Unter strenger Beachtung der coronabedingten Hygienebestimmungen tagte der SPD-Ortsverein Gießen-Allendorf/Lahn am Freitag (26. Juni) unter freiem Himmel im Hof von Sabine und Schosch Volk. Die Kommunalwahlen am 14. Januar 2021 werfen ihre Schatten voraus und deshalb bestand Handlungsbedarf für eine physische Sitzung der Genossinnen und Genossen. Nach einer Interessensabfrage sollten die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gießener Stadtverordnetenversammlung und den Gießener Kreistag gefunden werden. Weil man aber nicht weiß, wie sich die Pandemie-Situation weiterentwickeln wird, hat man gleich die Chance genutzt und unter den im Kommunalwahlgesetz vorgeschriebenen strengen formellen Bedingungen auch die Liste für die Ortsbeiratswahl aufgestellt. Die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Anja Dassler und Wolfgang Sahmland werteten die eingegangenen Fragebögen aus und unterbreiteten Kandidaten- und Listenvorschläge, die in der Mitgliederversammlung diskutiert, leicht verändert und danach abgestimmt wurden. Als Kandidatin für den Kreistag wurde die bisherige Kreistagsabgeordnete Sabine Volk nominiert. Ellen Volk, die ebenfalls seit mehr als 10 Jahren bereits Kreistagsabgeordnete ist, möchte sich aus der Kreispolitik zurück ziehen. Als Kandidatinnen und Kandidaten für die Gießener Stadtverordnetenversammlung wurden Stadtrat Wolfgang Sahmland,  Stadtverordnete Monika Heep und die 25-jährige Co-Ortsvereinsvorsitzende Anja Dassler nominiert. Selbstverständlich wurden auch für beide Listen zahlreiche Nachrücker/innen benannt. Einstimmig wurde Ortsvorsteher Thomas Euler wieder als Spitzenkandidat für die Ortsbeiratsliste und Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers nominiert. Euler, der das Amt des Ortsvorstehers bereits seit 1997 ausübt, haderte zwar in den vergangenen Jahren mit einer erneuten Kandidatur, weil ihn eine Schmutzkampagne wegen des Projektes "Quartierbezogenes Wohnen in Allendorf/Lahn ohne Barrieren" schmerzte, aber sehr viele aufmunternde Zuschriften und Gespräche haben ihn dann doch dazu bewogen, wieder für die Position zur Verfügung zu stehen. Auf den Stimmzettel-Plätzen der Ortsbeiratsliste folgen Fraktionsvorsitzender Tobias Blöcher, ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Manuela Padalsky, Stadtverordnete Monika Heep (die das Mandat im Ortsbeirat dann wieder aufgibt, wenn sie in die Stadtverordnetenversammlung gewählt wird), Ortsbeiratsmitglied Christian Schneider, Ortsgerichtsschöffe und Neumitglied Uriel Augin (aus dem Neubaugebiet), Ortsbeiratsmitglied Beate Karl (die nicht mehr auf den vorderen Listenplätze kandidideren wollte), Kreistagsabgeordnete Ellen Volk und - als parteilose Hospitantin - Dr. Katrin Richter, die sich im Ort vorbildlich engagiert. Auf den weiteren Plätzen folgen das OrtsbAbmeldeneiratsmitglied Hans-Georg "Schosch" Volk (gleichzeitig stv. Ortsvereinsvorsitzender, der aber nicht mehr auf einem aussichtsreichen Platz kandidieren wollte), Alfred Brübach, Reinhard Buß, Wolfgang Sahmland, Dr. Irmtraut Sahmland, Sabine Volk, sowie auf den "Ehrenplätzen" Karl Heinz Wagner sowie Stadtverordneten Alfons Buchholz, Dr. Siemer Oppermann und der ehemalige langjährige Ortsvorsteher Erhard Hoffmann. Zum Versammlungsleiter wurde Wolfgang Sahmland, zur Schriftührerin Sabine Volk, zur Vertrauensperson für den Wahlvorschlag Thomas Euler und zu Mitunterzeichner Hans-Georg Volk und Thomas Volk gewählt. Der Geschäftsführende Vorstand wird in Kürze ein Konzept entwickeln, wie das örtliche Wahlprogramm unter pandemiegerechten Gesichtspunkten erstellt werden kann, denn ohne Wahlaussagen möchten die Allendorfer Sozialdemokraten nicht in den Wahlkampf ziehen.